Profi Hacker gesucht – Mit diesen Methoden arbeiten sie

Hacker finden – Wissenswertes

In immer mehr großen Unternehmen werden heutzutage Profi-Hacker gesucht. Sie finden Schwachstellen und Sicherheitslücken im Unternehmensnetzwerk und infiltrieren diese. Dadurch verursachen sie aber keine Schäden, sondern helfen Betrieben, sich vor kriminellen Hackern zu schützen. Bei ihrer Arbeit wenden die sogenannten „White-Hat-Hacker“ dieselben Methoden an, wie ihre kriminellen Gegenspieler. Doch welche sind das überhaupt genau?

Was bedeutet überhaupt „hacken“?

Immer häufiger werden von Betrieben Profi-Hacker gesucht. Wer es schafft, sich in diesem Bereich einen Namen zu machen, der kann zum Top-Verdiener werden. Doch was bedeutet das Wort „hacken“ überhaupt genau?

Laut der Internetseite Biteno bedeutet hacken „so viel, wie die Grenzen des Möglichen auszutesten“. Da die Vorgehensweisen, die Hacker dabei anwenden, so vielfältig sind, ist es schwierig hierzu eine Beschreibung zu liefern. In Filmen wird oft die Vorstellung geweckt, dass ein Hacker am Computer sitzt, kurz ein paar Tastenkombinationen eingibt und schon ist er in ein System eingedrungen. Die Realität sieht aber meist anders aus, denn meist steckt hinter einem Hack monate- oder wochenlange Arbeit. Zudem werden auch die Geräte, die gehackt werden können, immer vielfältiger. Wir müssen nur mal an die vielen Smart Home Geräte denken, die mittlerweile in vielen Haushalten oder Unternehmen kursieren. Es ist also kein Wunder, dass Profi-Hacker gesucht sind.

Doch so vielfältig die Vorgehensweisen von Hackern auch sind, so gibt es doch ein paar Methoden, derer sich die Mehrzahl davon bedienen.

Social Engineering

Es geht nicht immer nur darum, unbemerkt in ein Computersystem einzudringen. Auch Social Engineering Angriffe werden bei Hackern immer beliebter. Dabei fungieren Mitarbeiter als Schwachstellen, über die sie versuchen, an vertrauliche Informationen, wie Passwörter, Login-Daten etc. heranzukommen.

Für diese Art von Angriffen ist zwar nicht viel technisches Know-how nötig, aber dennoch werden auch Profi-Hacker gesucht, die überprüfen, inwieweit es nötig ist, ein Unternehmen auf diese Weise zu infiltrieren. Hacker versuchen dabei mit erfundenen Geschichten ihre potenziellen Opfer dazu zu bringen, ihnen wichtige Daten zu übermitteln. Dabei tarnen sie sich als Mitarbeiter des zuständigen Internetdienstanbieters, des Kreditinstituts oder als Lieferanten. Cyber-Kriminelle entwickeln dabei teilweise eine erstaunliche Fantasie.

Auch Phishing-Angriffe, bei denen meist E-Mails und Internetseiten bekannter, seriöser Unternehmen gefälscht werden, fallen unter Social Engineering.

Man-in-the-Middle Attacken

Mit einer Man-in-the-Middle Attacke bezweckt der Hacker, dass er die Kommunikation seines Opfers abfangen, mitlesen oder auch manipulieren kann. Dazu platziert er sich logisch oder physisch zwischen dem Gerät des Opfers und der Ressource, die es verwendet. Für eine erfolgreiche Attacke ist es allerdings nötig, dass sich der Angreifer sowohl vor seinem Opfer als auch vor der Ressource verbergen kann. Von Unternehmen werden also häufig Profi-Hacker gesucht, die sich dem Opfer und der Ressource gegenüber als der eigentliche Kommunikationspartner ausgeben können oder ganz transparent arbeiten.

Brute-Force-Verfahren

Dabei werden Hacking-Tools eingesetzt, die es möglich machen an Login-Daten heranzukommen. Das mühsame Ausspähen von Zugangsdaten entfällt, da die Hacker auf Login-Seiten, automatisierte Tools verwenden, die viele unterschiedliche Variationen von Passwörtern ausprobieren. Es werden auch Profi-Hacker gesucht, die derlei Tools einsetzen und damit versuchen Netzwerke zu infiltrieren.

Drive-by-Downloads

Hier geht es darum, dass schadhafte Downloads vom Opfer unbeabsichtigt heruntergeladen werden. So können Hacker beispielsweise Webseiten oder auch Anzeigen manipulieren. Wird die manipulierte Webseite dann aufgerufen, kommt es automatisch zu einem Download der Schadsoftware, die sich dann auf dem PC installiert und sich im ganzen Netzwerk verbreiten kann.

DDoS-Attacken

Die Abkürzung DDos steht für Distributed-Denial-of-Service. Es handelt sich also um Angriffe, bei denen Server oder Webdienste durch Überlastung vorübergehend außer Kraft gesetzt werden. Gerade für Unternehmen, die ein großes Online-Angebot zur Verfügung stellen, können längere Ausfallzeiten verheerend sein. So kann nicht nur ein Imageschaden entstehen, sondern auch die Nutzerzahlen können stark zurückgehen. Hacker nutzen DDoS-Attacken also gezielt, um damit Schutzgelder von Unternehmen zu erpressen.

In der Regel setzen die Hacker für einen DDoS-Angriff Botnetze ein, die aus einer ganzen Reihe von infizierten Geräten bestehen, die mit dem Internet verbunden sind.

Fazit

Ein Unternehmen, in dem ein Profi-Hacker gesucht wird, bevorzugt meistens einen Experten, der alle gängigen Methoden, die auch Cyber-Kriminelle einsetzen, anwendet. Er muss sich also mit den oben genannten Hacking-Praktiken auskennen und diesbezüglich immer auf dem neuesten Stand sein. Kein Wunder also, dass Profi-Hacker gesucht sind, die all diese Fähigkeiten mitbringen.

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